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Spezialheft zur Rehabilitation beantwortet häufige Fragen

Informationsschrift zur Qualität der Rehabilitation in Baden-Württemberg


Bürgerinnen und Bürger, bei denen eine Rehabilitationsbehandlung ansteht, finden im Spezialheft Rehabilitation, was Qualität in der Rehabilitation ausmacht. „Das Spezialheft stellt eine wertvolle Hilfe dar“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Arbeit und Soziales, Dieter Hillebrand, bei der Vorstellung der Informationsschrift. Das Heft wurde im Rahmen der Arbeitsgruppe Qualitätssicherung des Gesundheitsforums Baden-Württemberg erstellt und vom Ministerium für Arbeit und Soziales herausgegeben. Es informiert umfassend auch über die Wege in die Rehabilitation und beantwortet häufig gestellte Fragen zu den Reha-Maßnahmen. Nach Ansicht des Staatssekretärs „schafft es Transparenz in Sachen Qualität in der Rehabilitation.“ Er ist der festen Überzeugung: „Die Rehabilitations-Einrichtungen in Baden-Württemberg können zuversichtlich in die Zukunft schauen.“ Als Teil der Gesundheitswirtschaft würden sie sogar überproportional von der zukünftig verstärkten Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen und dem demographischen Wandel in Deutschland und in Baden-Württemberg profitieren.

Ziel des Spezialheftes ist es, die Struktur, Bedeutung und Qualität der Rehabilitation in Baden-Württemberg zu beschreiben. Der Staatssekretär erläuterte: „Die Qualität der rehabilitativen Versorgung lässt sich anhand mehrerer Aspekte darstellen.“ Die Strukturqualität beschreibt die fachliche, apparative, technische, räumliche und personelle Ausstattung bei der Leistungserbringung. Die Prozessqualität befasst sich mit der Qualität der Abläufe in der rehabilitativen Behandlung. Hier geht es um die Art und Weise von Diagnostik und Therapie. Die Ergebnisqualität umfasst die Ergebnisse der Rehabilitationsmaßnahme; sie kann an unterschiedlichen Aspekten wie Verbesserung des Gesundheitszustandes, Verbesserung der Bewältigung des Alltagslebens, berufliche Reintegration oder Patientenzufriedenheit festgemacht werden.

Laut Prognosen wird sich in den nächsten 20 Jahren das Volumen der Gesundheitswirtschaft nahezu verdoppeln. Dabei stellt sie schon heute die beschäftigungsstärkste Branche im Land dar. Rund 450000 sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind im Gesundheitsbereich beschäftigt, das entspricht einem Anteil von zwölf Prozent an der gesamten sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in Baden-Württemberg. Die Bruttowertschöpfung im Bereich Gesundheitswirtschaft liegt heute schon bei rund 18,3 Milliarden Euro in Baden-Württemberg. Dies zeigt, welche Dynamik die Gesundheitswirtschaft hat.


Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg

05.10.2010